Bei schönstem Wetter war heute der Winterthur Marathon. Mit dabei waren auch fünf Läuferinnen und Läufer, die im Namen von NP Suisse gestartet sind: Das Team «Herrliberg Think NP-C» schaffte es in der Kategorie "Marathon Stafette" auf den 66. Platz mit einer Zeit von 3h 59 Minuten und 15 Sekunden.

Wir danken und gratulieren!

Das Team:

Arantzazu:
«Ich bin Arantzazu aus Spanien, Mutter von drei Kinder und beruflich in IT Transformation Finance tätig. Ich bin 44 Jahre alt und das Laufen bedeutet für mich abschalten und Freiheit. Wir wohnen im schönen und sportlichen Herrliberg. Ich laufe für NP Suisse, weil ich möchte, dass die Öffentlichkeit sensibilisiert wird, um die Krankheit früher zu erkennen und zu behandeln.»

Rima:
«Mein Name ist Rima. Ich bin 33 Jahre alt, in Litauen geboren, dreifache Mutter und Studentin in Sozialwissenschaften. Seit fast 6 Jahren ist Herrliberg mein Zuhause. Eine Zeit lang habe ich mit Menschen gearbeitet, die an Muskeldystrophie des Typs Duchenne erkrankt waren. Die Krankheit ist die häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter und nicht heilbar. Aus dieser Erfahrung weiss ich, dass mit zunehmendem Wissen über solche Krankheiten enorm viel für die Lebensqualität aber auch Lebenserwartung getan werden kann.»

Vladislav:
«Mein Name ist Vladislav. Ich bin 45 Jahre alt, in Moskau/USSR geboren und lebe zusammen mit meiner Familie seit über 3 Jahren in Herrliberg. In der Schweiz sind wir seit 2007. Laufen bedeutet für mich Bewegung, was ich sehr gerne mache. Die Herrliberger sind sehr aktive Menschen und es ist schön zu sehen, dass gemeinschaftliche Unternehmungen wie z. B. der Teamlauf beim letzten Züricher Marathon am 9. April aktiv von der Gemeinde Herrliberg unterstützt werden. Solche gemeinsamen Unternehmungen tun gut, sowohl der Gesundheit als auch bieten sie Möglichkeiten gleichgesinnte Menschen kennenzulernen, was für eine gute Integration wichtig ist.»

Willy:
«Mein Name ist Willy. Ich wohne mit meiner Frau und meiner 10-jährigen Tochter in Herrliberg. Ich bin Geschäftsführer eines Handelsunternehmens. Seit vielen Jahren laufe ich regelmässig. Nicht sehr weite Strecken und nicht besonders schnell, aber mit viel Freude. Dass dies möglich ist, setzt es auch die nötige Gesundheit voraus. Gesundheit ist in keiner Lebensphase selbstverständlich oder "normal". Meine Dankbarkeit und das erhaltene Glück möchte ich deshalb gerne nach aussen tragen und entsprechend kommunizieren.»

Die fünfte Person möchte nicht namentlich genannt werden. Wir danken den fünf «Helden» für ihr Engagement.